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Wahrsagen durch Lesen der Handlinien

Themen-Beitrag zu Wahrsagen
Wahrsagen durch Lesen der Handlinien

Wahrsagen durch Lesen der Handlinien

Dass das Wahrsagen eine unheimlich lange und faszinierende Geschichte vorweisen kann, ist alles andere als ein Geheimnis. Seitdem die Schrift vor vielen Tausend Jahren erfunden wurde, können Nachweise über das Wahrsagen und andere spirituelle Formen belegt werden.

Auf allen Kontinenten der Welt fanden die Menschen Rat und Trost in der Vielzahl von Praktiken, die sich im Laufe der Entwicklung angesammelt haben. Meist gab es mehrere Rituale, welche je für andere Zwecke und Situationen eingesetzt wurden. Typische alte Methoden der Wahrsagerei waren beispielsweise das Bleigiessen oder die Eingeweideschau.

Viele der ursprünglichen Praktiken sind mittlerweile längt vergessen oder überholt. Andere Techniken haben es gar nicht bis in die heutige Zeit geschafft und wurden wahrscheinlich schon vergessen, bevor es überhaupt zur Erfindung der Schrift kam.

Dennoch gibt es alte Praktiken, welche bis heute Bestand haben und noch immer sehr beliebt sind. Eine der wohl bekanntesten und am häufigsten genutzten Praktiken ist das Lesen der Handlinien. Jeder, der sich auch nur ansatzweise schon einmal mit der Wahrsagerei beschäftigt hat, dürfte hier nicht gerade überrascht sein.

Auch aus Mythen, Sagen und auch von vielen vorurteilsbehafteten Geschichten kennt man das Handlinienlesen. Doch auch wenn die meisten schon einiges über die spannende Praktik gehört oder gelesen haben, wissen viele noch immer nicht, wie das Lesen der Handlinien wirklich funktioniert und was alles dahintersteckt.

Die Geschichte der Handlinienlesens

Das Handlesen hat eine lange Geschichte und ist tief verwurzelt in der Menschheitsgeschichte. In der Fachsprache ist es übrigens auch unter dem Begriff Chiromantie bekannt. Schon vor Tausenden Jahren begann die Geschichte des Handlesens. Im alten Ägypten, Babylonien und Assyrien waren Wahrsager mit diesen Fähigkeiten sehr gefragt, wie schriftliche Überlieferungen bestätigen.

Zu dieser Zeit ordnete man die Chiromantie noch einer geheimen Wissenschaft zu, mit der man einen Einblick in die Zukunft, Vergangenheit und die Gegenwart erhaschen konnte und zudem Charaktereigenschaften sowie den mentalen und physischen Zustand ermitteln konnte.

Das Handlesen zog sich durch die gesamte Geschichte des Wahrsagens und zählte stets zu den beliebtesten Praktiken. Auch in Deutschland hat diese Fähigkeit in den letzten Jahrhunderten viele Anhänger gewonnen. Eine der wohl bekanntesten Handleserinnen der deutschen Geschichte war Marianne Raschig, welche in den Goldenen Zwanzigern in Berlin arbeitete.

Hier las sie beispielsweise die Handlinien von prominenten Personen wie Bertolt Brecht oder Albert Einstein. Auch heute hat sich die Popularität dieser Methode nicht geändert. Noch immer zählt die Chiromantie zu den am meisten genutzten Praktiken innerhalb der Wahrsagerei.

Die zwei Arten des Handlinienlesens

Beim Handlinienlesen muss man zwischen zwei Varianten unterscheiden. Auf der einen Seite gibt es die sogenannte Chirologie. Diese untersucht die Linien der Hände, die Form, die Textur und die Fingernägel, um aus diesen Informationen Aussagen zu verschiedenen Eigenschaften der Person zu treffen.

Auf der anderen Seite gibt es die Chiromantie, die sich mit dem Lesen der Handlinien beschäftigt. Hier geht der Blick nicht nur auf die Charaktereigenschaften des Menschen, sondern auch in die Zukunft und sogar in die Vergangenheit. Wenn man im Bereich des Wahrsagens über das Handlinienlesen spricht, meinen die meisten vorrangig die Chiromantie, also das Lesen mit dem Blick in die Zukunft.

Wie funktioniert das Handlesen?

Bevor man mit dem Lesen der Handlinien beginnt, fragt man sich natürlich, welche Hand man eigentlich benutzen sollte. Tatsächlich sollten immer beide Hände ausgelesen werden, da beide Hände unterschiedliche Bedeutungen haben und auf verschiedene Weisen geprägt sind.

Es ist bekannt, dass die rechte Hälfte unseres Gehirns für die Steuerung unserer linken Körperhälfte zuständig ist und andersherum. Dabei steuert die rechte Gehirnhälfte die Emotionen und unsere unbewussten Gedanken. Die linke Gehirnhälfte ist für das rationale Denken und unsere bewussten Gedanken verantwortlich.

Unsere linke Hand wird auch als sogenannte Erbhand bezeichnet und steht wie die rechte Gehirnhälfte für das Unterbewusstsein. Daher zielt diese Hand auf die unbekannte Zukunft ab. Die rechte Hand ist im Gegensatz dazu für das Bewusste zuständig und setzt daher den Fokus auf die Gegenwart und Vergangenheit.

Nun gibt es mehrere verschiedene Linien in unseren Händen, welche analysiert und interpretiert werden können. Am Anfang kann das Ganze noch etwas überfordernd wirken, doch mit der Zeit entwickelt man einen genaueren Blick für die einzelnen Linien.

Die wichtigsten Linien sind hierbei die Lebenslinie, die Kopflinie, die Herzlinie und die Schicksalslinie. Die Lebenslinie steht hierbei beispielsweise für das Wohlbefinden, die Kopflinie für die Intelligenz, die Herzlinie für Emotionen und Gefühle und die Schicksalslinie vor allem für Zielstrebigkeit, was auch auf den Beruf und Karriere ausgelegt werden kann.

Andere Linien sind etwa die Sonnenlinie, der Venusring, die Raszetten oder die Liebeslinie. Nicht jeder hat jedoch die Sonnenlinie, welche besonders für Anziehungskraft steht. Beim Venusring handelt es sich um die Themen Partnerschaft und Liebe.

Die Raszetten sprechen allgemeine Lebensfragen an und die Liebeslinie beschreibt die Anzahl der Lieben im Leben. Mithilfe der Chiromantie lässt sich also einiges herausfinden, was man bisher vielleicht noch nicht wusste.


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